Fahrbericht: So fährt sich der neue Mercedes-Benz GLA (X156)!

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Schon auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2013 wurde der neue Mercedes-Benz GLA offiziell der Weltöffentlichkeit präsentiert. Jetzt, etwa sechs Monate später ist der Verkaufsstart für den neuen auf der A-Klasse basierenden Mini-SUV von Mercedes-Benz. Ich konnte ihn an der Markteinführung mal testen -aber lest selbst!

Front und Formensprache der A-Klasse – Heck eigenständig

Wie schon bekannt, basiert der neue GLA (X156) auf der A-Klasse und gehört damit zu den Kompaktwagen von Mecedes-Benz. Von Außen verrät vor allem die Frontpartie und die Scheinwerfer, dass er zur Familie der A-Klasse gehört. Am Heck unterschiedet sich der GLA allerdings deutlich vom A. Vor allem die großen Heckleuchten dürften für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig sein.

Heckleuchte des neuen GLA

Heckleuchte des neuen GLA

Da der GLA aber ein kleiner SUV sein möchte und in der Liga von BMW X1 und Audi Q2 spielen möchte, hat Mercedes-Benz ihm gegenüber der A-Klasse einige Zentimeter mehr Bodenfreiheit spendiert. Ich finde, dass der neue GLA ein echter Hingucker ist und sich gut in die Modellpalette von Mercedes-Benz einfügt.

Im Innenraum mehr Platz als erwartet

Wer schon einmal in der A-Klasse hinten gesessen hat, weiß, dass die Kopffreiheit groß gewachsener Fond-Passagiere vor allem dem sportlich abfallenden Heck zum Opfer gefallen ist. So hat man im GLA sowohl vorne als auch im Fond deutlich mehr Platz. Selbst wenn größere Personen vorne sitzen bliebt hinten ausreichend Platz. Damit wird der X156 auch für längere Fahrten und kleine Familien sehr attraktiv.

Großer COMAND Display auf dem Armaturenbrett

Großer COMAND Display auf dem Armaturenbrett

Klassische Innenraumgestaltung – sportlich-elegant

Auch in der Gestaltung des Innenraums und der Anordnung von Bedienelementen basiert der GLA voll und ganz auf dem Konzept der A-Klasse. Hier fühlen sich sowohl Mercedes-Benz Neulinge als auch Kenner sofort wohl und gut aufgehoben. Der große Display des Infotaiment-Systems sitzt fest montiert auf dem Armaturenbrett und lässt sich einfach per Dreh-Controller in der Mittelkonsole steuern.

Heckansicht des neuen GLA

Heckansicht des neuen GLA

Fahrspaß in angenehmer Sitzposition

Auch wenn der GLA nicht so hoch wie ein GLK oder eine ML-Klasse ist, fühlt sich die leicht erhoben Sitzposition sehr gut an. Man hat einen besseren Überblick, der vor allem für kleinere und ältere Personen wichtig sein dürfte.

Jetzt geht es aber endlich ans fahren

Startet man den Motor, macht der GLA einen recht unaufgeregten Eindruck. Das Getriebe, in meinem Fall das 7G DCT Automatikgetriebe kann man in S, E und M einstellen und erhält so eine sportliche, sparsame oder manuell schaltbare Einstellung. Der hier verbaute 220 CDI R4 Dieselmotor leistet 170 PS und bis zu 350 NM. Für ein Leergewicht von 1395-1596 Kg ist das durchaus ausreichend. Der Motor macht in Kombination mit dem Fahrzeug viel Spaß und liegt auch sehr gut in den Kurven. Es ist also auch für genügend Fahrspaß gesorgt.

Wer noch mehr Leistung benötigt kann auf die AMG Variante mit atemberaubend 360 PS und 450 NM zurückgreifen. Dann beschleunigt der GLA auch innerhalb von 4,8 Sekunden von 0-100 Km/h.

Fazit

Allen, denen die A-Klasse bisher zu klein und zu flach war, aber der GLK zu teuer, für den kommt der Mercedes-benz GLA auf jeden Fall in Frage. Kleine Familien aber auch ältere Leute, die einen höheren Einstiegt bevorzugen, werden vom Konzept des GLA angesprochen.

Mir hat der GLA viel Spaß gemacht, dennoch würde ich der Sportlichkeit halber eine A-Klasse bevorzugen.

 

Fotos: www.sr-creativity.de

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About Author

Stephen

Stephen ist Fotograf und Blogger aus Leidenschaft. Schon seit Jahren beschäftige er sich mit der Fotografie, Filmographie und der Automobilbranche. - Google +

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