Canon EOS 1200d im Review

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Am 12. Februar 2014 hat Canon sein neues Modell im DSLR Einstiegsmodell vorgestellt. Die Canon EOS 1200d löst damit das bisherige Modell 1100d ab. Mich interessiert – lohnt sich ein Umstieg auf das neue Modell und welche Verbesserungen hat Canon dem neuen Modell spendiert?

Neuer Sensor für mehr Brillanz

Canon verbaut in der EOS 1200d einen neuen CMOS Sensor auf dem nun effektiv 18 Megapixel zur Verfügung stehen. Damit schließt die 1200d auf Ihre teureren Geschwister, EOS 100d und EOS 700d, auf die Befalls mit einem 18 Megapixel Sensor ausgestattet sind.  Im Vergleich zum Vorgängermodell sollen die Bilder brillanter und mit weniger rauschen abgebildet werden.

Lieder verbaut Canon in der EOS 1200d erneut den inzwischen in die Jahre gekommenen DIGIC 4 Bildprozessor. Vermutlich deshalb, weil sonst die Unterschiede zu den teueren Modellen zu gering werden würden.

Canon EOS 1200d mit Kit-Objektiv von Schräg-oben

EOS 1200d mit Kit-Objektiv

Endlich Full-HD Videos

Meiner Meinung nach schon in der 1100d überfällig, filmt die EOS 1200d nun endlich auch in Full-HD. Die neue Funktion macht die 1200d nun zum ersten mal auch für Einsteiger im Videobereich brauchbar. Dem zugute kommt ihr auch das geringe Gewicht von nur 480g (nur Body).

Wählt man zum filmen die neu verfügbare Auflösung von 1920×1080, kann man zwischen 29,97, 25 und 23,976 Bildern pro Sekunde wählen. Die Länge der Aufnahmen ist auf 29 Minuten und 59 Sekunden und eine Dateigröße von maximal 4 GB beschränkt. Gespeichert werden die Filme wie gewohnt im bekannten MOV-Format.

Cabon EOS 1200d von hinten

Canon EOS 1200d mit neuem hochauflösendem Display

Besserer Überblick mit neuem Live-View Display

Das neue LCD-Display der EOS 1200d löst nun mit 460.000 Bildpunkten auf und hat damit eine doppelt so hohe Auflösung wie der Display der 1100d. Damit lassen sich zukünftig Bilder und Videos besser direkt an der Kamera überprüfen. Auf einen Klappmonitor, wie ab der EOS 700d verfügbar, muss der 1200d Käufer leider verzichten.

Eine App für den perfekten Einstieg

Zum ersten mal bietet Canon zu einem seiner Modelle eine passende App an. Sie soll sowohl eine Schritt-für-Schritt Anleitung beinhalten, als auch Tipps für Neueinsteiger in der Fotografie. Auch zur Vermeidung von typischen Anfängerfehler und Foto-Optimierungen soll die App der richtige Begleiter sein.

Die App soll parallel zum Verkaufsstart der Canon EOS 1200d sowohl für Android als auch iOS Geräte verfügbar sein. Ich bin gespannt ob sich die App bewährt und wir zukünftig zu allen Modellen eine eigene App erwarten können.

 

Für wen lohnt sich die EOS 1200d?

Die Canon EOS 1200d richtet sich wie auch schon ihr Vorgänger die 1100d an Einsteiger im DSLR Segment. Mit dem neuen 18MP Sensor und der Möglichkeit Full-HD Videos aufzunehmen macht sie das noch interessanter. Zudem können komplette Neulinge mit der angebotenen Begleite-App einen guten Einstieg in die Fotografie finden.

Für Besitzer der EOS 1100d lohnt sich der Umstieg auf das neue Modell nicht. Dafür gibt es zu wenige Verbesserungen. Ich würde in diesem Fall eher auf eine Steigerung und Umstieg beispielsweise auf die 700d empfehlen. Das Modell ist zwar merklich teurer, bietet dafür allerdings auch mehr Möglichkeiten.

Ab ende März soll die Canon EOS 1200d bei den Händlern verfügbar sein.
Bei Amazon kann man sie jetzt schon vorbestellen:

Jedem, der auf die neuen Features der EOS 1200d verzichten kann, empfehle ich jetzt bei der Canon EOS 1100D zuzuschalgen. Diese ist jetzt so günstig wie nie!

 

 

Technische Daten im Überblick:

Sensor CMOS APS-C mit 18MP
Bildprozessor DIGIC 4
ISO 100-6400 – erweiterbar auf 12.800
Autofokus 9 frei wählbare AF Felder
Movieformate 1.920 x 1.080 (29,97, 25, 23,976 B/s)
1.280 x 720 (59,94, 50 B/s)
640 x 480 (30, 25 B/s)
Objektivanschluss EF und EF-S Objektive

 

 

Fotos: Canon Deutschland

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About Author

Stephen

Stephen ist Fotograf und Blogger aus Leidenschaft. Schon seit Jahren beschäftige er sich mit der Fotografie, Filmographie und der Automobilbranche. - Google +

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